Die Forsythie, auch Goldflieder oder Goldglöckchen genannt, ist ein beliebter und sehr häufig gepflanzter Zierstrauch. Es handelt sich um eine Mischung zweier Arten aus der Gattung der Forsythien. Diese gehört zur Familie der Ölbaumgewächse.
Forsythien wachsen aufrecht und können eine Endhöhe von vier Meter erreichen.
Ihre auffallend goldgelben Blüten erscheinen noch vor dem Blattaustrieb im Frühjahr, zu einem Zeitpunkt, wo Garten- und Parkanlagen noch mit keiner all zu hohen Farbvielfalt aufwarten können.
Die Blütenknospen bilden sich nur an den letztjährigen Zweigen. Ihre vorerst frischgrünen Blätter sind oval-länglich und erscheinen erst nach der Blüte. Im Herbst färbt sich das Blattwerk vorwiegend gelblichgrün.
Forsythien eignen sich ausgezeichnet als Heckenpflanze, Wind- und Sichtschutz, in Einzel- oder in Gruppenstellung, sowie in Pflanzkübeln auf der Terrasse.
Die Forsythie gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) dazu zählen beispielsweise Eschen, Jasmin, Flieder, Liguster und die Ölbäume. Es gibt ca. 7 Arten dieses laubabwerfenden Strauches, die in Ostasien beheimatet sind. Die Forsythie ist auch als Goldglöckchen bekannt. Im zeitigen Frühjahr zaubern die warmen Sonnenstrahlen ein riesiges Meer von gelben Blüten hervor. Erst nach der Blüte erscheinen die grünen Blätter.
Die Forsythie ist frosthart und gedeiht auf jedem fruchtbaren, feuchten, aber gut wasserdurchlässigem Boden. Sie kann in voller Sonne aber auch im lichten Schatten stehen. Die Forsythie ist eine pflegeleichte Pflanze. Sie sollte zwar regelmäßig ausgelichtet werden, dies kann aber in einem Abstand von 2 bis 3 Jahren erfolgen. Die Forsythie kann in kleinen Gruppen, einzeln oder als freiwachsende Hecke verwendet werden. Selbst als Schnitthecke kann sie eingesetzt werden. Dabei sollte aber auf schwachwachsende Sorten zurückgegriffen werden.