Die Eibe gehört zur Familie der Eibengewächse (Taxaceae). Dieses immergrüne Nadelgehölz wird weltweit als Ziergehölz verwendet. Aufgrund ihres langsamen Wuchses ist die Eibe als Heckenpflanze sehr beliebt. Als Solitärgehölz angepflanzt bildet sie mit ihren dunkelgrünen Nadeln einen sehr schönen Kontrast zu Pflanzen mit hellem Laub oder aber zu hellen Wänden. Die Eibe ist frosthart und gedeiht auf kalkhaltigen, feuchten aber wasserdurchlässigen Boden. Sie wächst in voller Sonne aber auch an schattigen Standorten. Die Eibe ist sehr robust, widerstandsfähig und verträgt Luftverschmutzung. Mit einem Verjüngungsschnitt kommt sie recht gut zurecht. An weiblichen Pflanzen werden Früchte, sogenannte Scheinbeeren, gebildet: Der Samen wird durch einen becherförmigen, fleischigen, scharlachroten Samenmantel (Arillus) geschützt. Die gesamte Pflanze, besonders die Nadelblätter, ist stark giftig. Eine Ausnahme sind die roten Fruchthüllen der Samen. Das Holz der Eibe lässt sich schwer spalten, verliert beim Trocknen kaum Gewicht und kann gut lackiert und geleimt werden. Schon seit dem Mittelalter diente es als Nutzholz: Armbrüste und Bogen wurden daraus hergestellt. Heute verarbeitet man das Eibenholz beispielsweise zu Furnieren, Möbeln, und Holzgefäße.
Die Eibe in Europa
Die Europäische Eibe (Taxus baccata) ist in Europa, Südwestasien, Nordafrika beheimatet. Sie hat einen breiten, ausladenden Wuchs. Sie kann eine Höhe von 10 m und eine Breite von 8 – 10 m erreichen. Die Nadelblätter, die ca. 2 – 2,5 mm breit und bis 3 cm lang sind, haben eine dunkelgrüne Farbe. Auf der Unterseite sind sie hellgrün. Im Frühjahr erscheinen die männlichen gelben Zapfen. Von August bis Oktober werden die Scheinbeeren gebildet.
Die Eiben (Taxus) stammen aus der Familie der Eibengewächse (Taxaceae). Der Name dieser Gattung leitet sich von dem griechischen Wort für Bogen (τόξον ) ab und verweist so auf die ursprüngliche Verwendung des Holzes.
Eiben-Arten sind dicht verzweigte, immergrüne Sträucher oder kleine Bäume, mit lang abstehendem Geäst und anfangs gelblich-grüner, später rötlich-brauner Rinde.
Die vielfachen Taxusformen unterscheiden sich vorwiegend in ihrem Wuchs, ihrer Benadelung und ihrer Fruchtfärbung. Aufgrund ihrer großen Widerstandskraft gegenüber Wurzeldruck sowie ihrer hohen Schatten- und Schnittverträglichkeit sind sie als Heckenpflanze in Gärten und Grünanlagen unentbehrlich geworden.
Eiben sind größtenteils zweihäusig, gelegentlich einhäusig getrenntgeschlechtig. Die männlichen Zapfen sind kugelförmig und gelblich gefärbt. Ihre Samen reifen im gleichen Jahr der Befruchtung. Weibliche Pflanzen tragen im Herbst rote Früchte, die in der Mitte einen einzelnen Samen enthalten. Der Samen ist von einem roten glockenförmigen, fleischigen Samenmantel (Arillus) umgeben.
Die Eibe zählt mit mehren 100 Jahren Lebensdauer, zu den langlebigsten Bäumen der Erde.
Taxus- Eibe Fragen und Antworten
Ich habe die Eibe 30-40cm als Wurzelware bestellt. Die Pflanzen sollen aber nach Schweden geliefert werden - Wieviel kostet der Transport ?
Eine Frage zur Eibe am 22.01.2012
Wir berechnen für den Transport einmalig 29,90 EUR egal wieviele Pflanzen Sie bestellen. So können Sie transparent mit den Kosten rechnen.
Ich habe vor 2 Jahren die Taxus baccata gepflanzt. Kann ich die Eibe jetzt bereits in Form schneiden ?
Eine Frage zur Eibe am 21.01.2012
Die Eibenpflanzen sind absolut schnittverträglich. Sie können also gerne jetzt auch in From schneiden. Beachten sie aber, daß ein Rückschnitt ins "alte" Holz vorerst zusehen ist, bis die Pflanzen diesen Bereich wieder begrünt. Wir empfehlen bei Formschnitten deisen zweimal jährlich auszuführen. Dann ist die Taxus immer sehr kompakt und dicht gewachsen.
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