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Baumschule in Halstenbek der "Wiege des Waldes"
Der Standort Halstenbek mit dem Beinahmen "Wiege des Waldes" bezeichnet auch die Anfänge der Baumschule, die auschliesslich auf der Anzucht von Forstpflanzen für die europäischen Wälder beruht. Hauptsächlich Eichen, Buchen und Nadelbäume wurden als Sämlinge in den Halstenbeker Baumschulen aufgezogen.
Die durchlässigen Sandböden und der hohe Niederschlag (auch "Hamburger Schietwetter" genannt), gaben den Baumschulen die Möglichkeit Pflanzen mit einem sehr hohen wurzelanteil zu kultivieren. Dadurch können den Forsten Pflanzen gesendet werden die keinen Erdballen benötigen, sehr leicht und gut zu verpacken sind,
und dadurch kostengünstig versendet werden. Diese Art der Pflanzenanzucht ist aufgrund der Böden deshalb auch nur in Norddeutschland möglich. Die meisten Bäume zum Beispiel der süddeutschen oder schwedischen Wälder stammen demnach aus Halstenbek und Umland.
Über 100 Jahre, produziert die Baumschule Ernst Ramcke Qualitätspflanzen in Halstenbek bereits in der 4. Generation. Durch die steigende Nachfrage nach Strassenbegleit-Grün hat die Baumschule die Produktion von Gartenpflanzen und Landschaftsgehölzen ausgeweitet. Städte und Kommunen, aber auch der Bund mit dem Autobahnbau und den dadurch entstehenden Bedarf an Randbepflanzungen, zählten fortan neben den traditionellen Förstämtern zu den größten Kunden. In den Gegenwart ist der private Gartenbesitzer für Baumschulen als Kunde immer wichtiger. Moderne Trends wie Cocooning und FengShui bieten Baumschulen eine neue Positionierungsmöglichkeit. Gingko und Bonsai, japanischer Ahorn oder Palme - auf all das haben sich die Baumschulbetriebe eingestellt und produzieren geschnittenes und dekoratives. Die eigene Baumschulproduktion von Heckenpflanzen, Bodendeckern und Landschaftsgehölzen wird durch ein dichtes Netz von Züchterbetrieben und einer Vielzahl verschiedener Gartenpflanzen wie Blütensträucher, Clematis, Rhododendron, Rosen und Solitärgehölze verstärkt. Durch den umfangreichen Web-shop mit separatem Händlerzugang und einem Sortiment aus über 20.000 Artikeln, sowie die ausgereifte Logistik bietet das Unternehmen seinen Kunden europaweit die Lieferung von Pflanzen in Kleinst-, Mittel- und Großmengen.
Qualität aus dem größten zusammenhängenden Baumschulgebiet der Welt.Die Geschichte der BaumschuleSeit 1904 werden bei Ernst Ramcke Baumschulen Forst- und Landschaftsgehölze produziert. Über 15 Millionen Pflanzen wurden bereits in den sechziger Jahren jährlich kultiviert und europaweit vermarktet. Ob bundesdeutsche Autobahn oder schwedischer Wald die Pflanzen aus dem Baumschulbetrieb sind oft weit gereist und auch heute noch gegenwärtig.
Diese Bilder aus den Anfängen nach 1945 zeigen das neben harter Arbeit auch viel Spaß angesagt war. Die ersten Traktoren und der erste LKW wurden gekauft. Herbert und Heinz waren die ersten "Traktoristen". Natürlich war damals bereits der Traktorführerschein etwas besonderes. Den neuen Baumschul-LKW fuhr nur der Chef persönlich. Die folgenden Jahre des Wirtschaftswunders sind auch den Baumschulen zugute gekommen. Fast jedes Jahr konnte Opa Jonny das ein oder andere Stück Land kaufen, um die Baumschule auszuweiten. In Halstenbek wurde aufgrund der großen Nachfrage nach Baumschul-Pflanzen der Güterbahnhof ausgebaut und exklusiv für die ansässigen Baumschulen betrieben. Der Standort Halstenbek hat sich aufgrund des guten Klimas und der durchlässigen Böden in den Folgejahren zum größten zusammenhängenden Baumschulgebiet der Welt entwickelt. Durch die direkte Nähe zur Großstadt Hamburg sind zwischenzeitlich viele Betriebe aber auf den Kreis Pinneberg ausgewichen, so daß mittlerweile auch der Titel "größtes Baumschulengebiet" an den Kreis abgegeben wurde. Über 300 Baumschulen sind sind in Pinneberg ansässig und produzieren ein breites Sortiment an Gartenpflanzen und Landschaftsgehölzen. Neben den speziell in der eigenen Baumschule "verschulten" Heckenpflanzen, stehen in den Nachbar-Baumschulen alle Arten von gartenpflanzen und Großbäumen zu Verfügung. Das lieferbare Sortiment unserer Baumschule umfasst dadurch mittlerweile 20.000 Pflanzen unterschiedlicher Art. Vom Bodendecker bis zum Solitärbaum sind alle Pflanzen im direkten Umfeld des Betriebes verfügbar und innerhalb kurzer Zeit europaweit auf den Weg gebracht.
Als Millenium-Kind wurde im Jahr 2000 TERRA-Pflanzenhandel geboren, um zusätzlich zur eigenen Produktion in der Baumschule auch den Handel mit Pflanzen aufzunehemn. Der Pflanzenhandel übernahm fortan selbstständig die Vermarktung von Gehölzen aus der Region Pinneberg, dem größten zusammenhängenden Baumschulgebiet der Welt. Durch das erfreuliche Wachstum des jungen Unternehmens erfolgte im Frühjahr 2008 die Übernahme der Baumschule, die mittlerweile zum größten Teil seine Pflanzen über den Handelsbetrieb vermarktet. Eine Produktion von Baumschulgehölzen nach speziellen Kundenwünschen hat seitdem höchste Priorität. Die Baumschule bietet sich vor allem durch die Spezialisierung auf versandhandelsoptimierte Pflanzen an, die durch Art und Güte optimal auf die Versendung mit Palette oder Paket ausgerichtet sind. Über eine Million Pflanzen werden heutzutage im Unternehmen jährlich über das Medium Internet vermarktet. Um unseren Kunden die für Ihre jeweiligen Ansprüche optimale Pflanze liefern zu können ist die Eigenanzucht das perfekte Instrument. "Wir wollen in unserer Baumschule mit Leidenschaft ein lebendes Produkt entwickeln, was sich perfekt für den Versandhandel eignet."Für jeden Kunden, ob Gartenbesitzer oder Wiederverkäufer, bieten wir dadurch ein Produkt das nicht nur in unserem Hause kultiviert, sondern auch geerntet und versendet wird.Wir schaffen durch unsere Baumschule die Grundlage für Qualität und Güte.Seit 2009 ist die Baumschule Ernst Ramcke in Halstenbek Marken - BaumschuleWir freuen uns sehr, daß unsere Baumschule seit 2009 als Marken-Baumschule anerkannt wurde. Wir haben unsere Pflanzen einer strengen Prüfung auf Qualität und Gesundheit unterzogen.Die Baumschule erhielt 38 von 40 möglichen PunktenSpeziell durch die strikte Verwendung von Gründüngung im Zwischenfruchtanbau konnte die Baumschule punkten. Alle Freiflächen erhalten eine Einsaat von Grünpflanzen wie Tagetes, Senf oder Phacellia. Hierdurch wird in der Baumschule schonend der Humusanteil erhöht und Erosion verhindert. Wir fördern in der Baumschule die Erhaltung von Humusbestandteilen zusätzlich durch die Kultivierung von Wurzelnackten PFlanzen. Hierbei verbleibt der gesamte Bodenanteil bei der Rodung in der Erde. Nur die Rohpflanzen wird entnommen und am späteren Standort wieder in die Erde eingesetzt.Wie erfolgt der Pflanzenversand ? |
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| Mittwoch, 08. Februar 2012 |