Die Baumschule

Die Geschichte der Baumschule:

Über 100 Jahre, produziert die Baumschule Ernst Ramcke Qualitätspflanzen in Halstenbek bereits in der 4. Generation. 1904 wurde das erste Stück Land gekauft. In den folgenden Jahren wurde noch mehr Land erworben und die Baumschule vergrößerte sich stetig. Die Baumschule profitiere stark von dem Güterbahnhof in Halstenbek, da sich der Lieferradius enorm erweitern konnte. 1945 wurden die ersten Traktoren und der erste LKW gekauft. Mit diesem Zukauf konnte die Produktion gesteigert werden und mehr Pflanzen wurden herangezogen und geerntet. In den sechziger Jahren kultivierte die Baumschule ca. 15 Millionen Pflanzen, welche auch europaweit vermarktet wurden.

Der Standort die 'Wiege des Waldes'

Der Standort liegt in Halstenbek (Kreis Pinneberg, Schleswig-Holstein), der auch den Spitznamen 'Wiege des Waldes' trägt. Dieser Name bezeichnet die Anfänge aller Baumschulen, die sich ausschließlich auf die Aufzucht von Forstpflanzen für die europäischen Wälder konzentriert hatten. Hauptsächlich Eichen, Buchen und Nadelbäume wurden als Sämlinge in den Baumschulen von Halstenbek aufgezogen.

Der durchlässige Sandboden und der hohe Niederschlag geben den Baumschulen die Möglichkeit Pflanzen mit einem sehr hohen Wurzelanteil zu kultivieren. Diese sogenannte Wurzelware wird ohne Topf, ohne Ballen oder Erde an den Wurzeln geliefert. Sie ist leichter als andere Pflanzen und somit auch besser zu verpacken und günstiger zu versenden. Diese Art der Pflanzenaufzucht ist aufgrund der Bodenverhältnisse nur in Norddeutschland möglich.

Der Standort Halstenbek hat sich aufgrund der guten Bodenverhältnisse zum größten zusammenhängenden Baumschulgebiet der Welt entwickelt.

Terra-Pflanzenhandel 'Ein Stück Natur zum Verschicken'

Als Millennium-Kind wurde im Jahr 2000 Terra-Pflanzenhandel geboren, um zusätzlich zur eigenen Produktion in der Baumschule auch den Handel mit Pflanzen aufzunehmen. Der Pflanzenhandel übernahm fortan selbstständig die Vermarktung von Gehölzen aus der Region. Das junge Unternehmen wuchs stetig und übernahm 2008 die Baumschule. Mittlerweile bezieht Terra seine Ware zum größten Teil aus der eigenen Baumschule und vertreibt diese über den Versand. Oberste Priorität hat die Produktion von Baumschulgehölzen und die Optimierung für den Versand. Auf Qualität und Güte wird sehr viel Wert gelegt und das die Ware auf dem bestmöglichen Wege beim Kunden ankommt. Über 1 Millionen Pflanzen werden heutzutage im Unternehmen jährlich über das Medium Internet vermarktet.

Das Sortiment 'Von der süßen Himbeere bis hin zum Bonsai'

Terra hat mittlerweile ein Sortiment von ca. 20.000 verschiedenen Pflanzensorten in allen unterschiedlichen Farben, Formen, Arten und Größen. Vom Apfelbaum bis hin zur Zypresse sind alle Pflanzen im direkten Umfeld des Betriebes verfügbar und werden innerhalb weniger Tage europaweit auf den Weg gebracht. Private Gartenbesitzer sind als Kunde enorm wichtig, weshalb das Sortiment auf Gärten jeglicher Art abgestimmt ist. Zum Beispiel ein Naschgarten für die ganze Familie oder ein Steingarten der für Ruhe und Entspannung sorgt. Diese und andere Themengärten bietet Terra an. Die Pflanzenaufzucht passt sich auch den jeweiligen Geschmäckern und Lebenseinstellungen an. Von der süßen Himbeere für den Gaumen bis hin zum Bonsai für die Seele.

Die Marken-Baumschule 'Gut für die Umwelt und die Pflanzen'

2009 wurden die Pflanzen aus der Baumschule auf Qualität und Gesundheit geprüft. Die Baumschule erhielt 38 von 40 möglichen Punkten, somit ist die Ernst Ramcke Baumschule eine Marken-Baumschule! Speziell durch die strikte Verwendung von Gründüngung im Zwischenfruchtanbau konnte die Baumschule punkten.Alle Freiflächen erhalten eine Einsaat von Grünpflanzen wie Tagetes, Senf oder Phacellia. Hierdurch wird in der Baumschule schonend der Humusanteil erhöht und Erosion verhindert. In der Baumschule wird die Erhaltung von Humusbestandteilen zusätzlich durch die Kultivierung von Wurzelnackten Pflanzen gefördert. Hierbei verbleibt der gesamte Bodenanteil bei der Rodung in der Erde. Nur die Rohpflanzen werden entnommen und am späteren Standort wieder in die Erde eingesetzt.