Meine Hecke ist krank - was soll ich tun?!

Natürlich sind auch Heckenpflanzen nicht vor Insektenbefall geschützt. Wenn die Hecke schlecht aussieht sollte man erst mal die Ursache herausfinden. Es könnte die letzten Tage sehr heiß und trocken gewesen sein. Besonders in dieser Zeit muss man seine Pflanze reichlich gießen, damit sie nicht vertrocknet. Einige der häufigsten Gründe sind aber Insekten. Oft in Hecken anzutreffen sind Blattläuse, Spinnmilben, Wollläuse, Trauermücken oder Zikaden. Diese kleinen Tierchen fressen die Blätter an und legen ihre Eier auf den Pflanzen. Dieses schadet der Pflanze und sieht zusätzlich nicht sehr schön aus. Außerdem raubt es der Pflanze viel Kraft sich gegen diese Tierchen zu wehren und dabei verliert sie an Vitalität. Am schlimmsten sind die sogenannten Dickmaulrüssler. Diese relativ großen Tiere fressen die Blätter im Halbkreis auf und lassen die Pflanze ziemlich kaputt aussehen. Die Eier der Dickmaulrüssler sind jedoch wesentlich gefährlicher als das ausgewachsene Tier. Die Larven ernähren sich nämlich von den feinen Wurzeln der Pflanze, die sogenannten Haarwurzeln. Dadurch hört die Hecke auf zu wachsen und wenn man das Problem nicht früh genug erkennt oder zu spät handelt stirbt die Pflanze dadurch ab. Ebenso wie Pilz- oder Rostkrankheiten. Sie schaden der Pflanze und bringen sie dazu das sie eingeht. Gegen den Insektenbefall hat man verschiedene Möglichkeiten vorzugehen. Entweder man hat Glück und eine Eidechse, ein Maulwurf oder ein Igel wohnt in der Hecke oder im Garten. Denn die sind die natürlichen Feinde dieser Insekten und das Problem würde sich von selber lösen. Wenn dies nicht der Fall ist kann man mit Insektizide oder Fungizide nachhelfen.