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Sollte ich Heckenpflanzen düngen? Wenn ja wann und was?

Wenn man die Pflanzen bekommt sollte man in der Regel nicht düngen, da die meisten Pflanzen gedüngt zu einem kommen und man sonst Gefahr läuft die Pflanze zu über düngen. Man sollte nur in Maßen düngen und auch nur in der Wachstumsphase der Pflanze. Diese ist von März bis Ende Juli beziehungsweise Anfang August. Wenn man später noch düngt wächst die Pflanze weiter und kann nicht ausreifen ( verholzen). Das bedeutet das die Pflanze neue und weiche Triebe bekommt die sehr empfindlich sind. Wenn es dann kühler wird oder die Pflanze sogar Frost abbekommt, stirbt sie ab.
Überdüngen schadet nicht nur der Pflanze sondern auch der Natur. Zum Beispiel gelangt Nitrat, dass nicht mehr von der Pflanze aufgenommen werden kann, ins Grundwasser und somit auch in unser Trinkwasser.
Grundsätzlich ist das „richtige“ düngen sehr wichtig für die Pflanze ebenso wie die richtige Bodenpflege. Diese ist nämlich entscheidend für die Wirkung des Düngemittels. Die Aktivität der Wurzeln verbessert sich durch eine gute Bodendurchlüftung, eine konstante Bodenfeuchtigkeit und die optimale Bodentemperatur. 

Die verschiedenen Methoden

Kompost:
Reifer Kompost ist die Optimale Mischung aus Nährstoffen, Stickstoffen, Mineralien und Spurenelementen. Dieser kann leicht von der Pflanze aufgenommen werden und ist einfach zu verwerten. Die Pflanze wächst dadurch kräftiger, (das auf natürlichem Wege)  ist gesund und widerstandsfähig gegen Krankheiten.
Im Frühling, wenn die Pflanze austreibt sollte man eine dünne Schicht (ca. 1 cm) Kompost auftragen und leicht einharken, jedoch nicht untergraben, da der Kompost sehr weich und unterschiedlich in der Nährstoffverteilung ist. Kompost ist deshalb nicht gut geeignet, um die Pflanze im Boden 'festzuhalten'. Bei Wind oder Sturm kippt die neu eingepflanzte pflanze leicht um und die feinen Wurzeltriebe brechen ab.

Organisch-mineralischer Volldünger:
Dieser Dünger lässt die Pflanze sehr schnell wachsen und ist günstig in jedem Baumarkt zu finden, z.B. als Spezialdünger für Ziergehölze. Man sollte jedoch bei solchen Düngern, egal ob man sich für die günstigere oder die teurere Variante entschieden hat, genau die Anweisung auf den Düngemitteln befolgen. Da diese Volldünger ziemlich hoch konzentriert sind, gilt hier nicht je mehr desto besser. Ganz im Gegenteil! Zu viel bewirkt nämlich das die Pflanze aufhört zu wachsen und letztendlich sogar eingeht.

Mineraldünger:
Mineraldünger ,auch 'Kunstdünger' genannt, enthält die Nährstoffe in reiner Form nämlich als Nährsalze, so das die Pflanze sie direkt aufnehmen kann. Dieser Dünger wirkt daher sehr schnell. Man muss aber beachten, dass man die Pflanze nicht über salzt, denn dann kann die Pflanze 'verbrennen' und schwere Schäden erleiden. Das Wasser von der Pflanze fließt dann nämlich in das konzentrierte Substrat und kann nicht von der Pflanze aufgenommen werden und somit vertrocknet die Pflanze trotz Wasser von innen.

Organischer Bodenhilfestoff:
Ein guter organischer Bodenhilfsstoff ist die Hornspäne oder das feinere Hornmehl. Dies hat den Vorteil, dass es die Pflanze nicht chemisch angreift, sondern organisch schonend fördert. Der Nachteil wiederum ist das die Nährstoffe in Hornspäne/-mehl gebunden sind und erst von kleinen Bakterien im Boden verwertbar gemacht werden müssen. Dies verlangsamt den Wachstumsprozess natürlich. Außerdem fehlt in Hornspäne/-mehl Kalium. Und da Stickstoff, Phosphat und Kalium zu den drei wichtigsten Nährstoffen zählen ist dies natürlich ein Nachteil. Kalium macht das Gewebe fest und widerstandsfähig gegen Krankheiten und Kälte. Fehlt Kalium wird das Gewebe mastig, weich und schwammig. Dadurch wird es schnell anfällig für Insekten und Krankheiten.