27.02.2014

Meteorologischer Frühlingsbeginn

Der Frühlingsanfang kann sowohl astronomisch, meteorologisch als auch phänologisch (nach dem Entwicklungsstand der Pflanzenwelt) bestimmt werden. Der meteorologische Frühlingsbeginn fällt auf der Nordhalbkugel stets auf den 1. März.

Viele fragen sich, warum es überhaupt die Unterscheidung zwischen meteorologischem und kalendarischem Frühlingsanfang gibt. Die Antwort ist einfach. Die Weltorganisation für Meteorologie, eine Unterorganisation der UN, hat die meteorologischen Jahreszeiten aus Gründen der vereinfachten Statistikführung eingeführt, die jeweils genau drei Monate lang sind und mit dem ersten Tag des Monats beginnen, in dem der astronomische Beginn der Jahreszeit liegt.
Heutzutage setzen sich im alltäglichen Sprachgebrauch mehr und mehr die meteorologischen Angaben durch. Sie sind für Menschen, die sich längst nicht mehr so stark an klimatischen Verhältnissen orientieren müssen, leichter einzuprägen. So ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass das Wissen über die astronomischen Jahreszeiten, das insbesondere in der Landwirtschaft eine große Rolle spielte, in der breiten Bevölkerungsschicht alsbald verloren geht. Die sonnenscheinarme Zeit haben wir aus meteorologischer Sicht nun hinter uns gelassen. Die Winterzeit scheint damit überstanden und pünktlich zum Wochenende zeigt sich uns die schon lang herbeigesehnte Sonne. Es wird also deutlich wärmer, Temperaturen bis zu 10 Grad werden vorausgesagt. Der Frühling steht nun in den Startlöchern, so dass Winterjacke, Mütze und ebenso die Handschuhe endlich im Kleiderschrank verstaut bleiben können.