18.09.2011

Richtiges Köpfen von Tomatenpflanzen



Tomatenpflanzen nach dem vierten Fruchtansatz zu köpfen stört die Entwicklung der Pflanzen und hat negative Auswirkungen auf die Früchte. Es ist viel besser, wenn das Blattwerk gesund und vollständig bleibt, da die Blätter somit mehr Kohlehydrate und Eiweiß bilden. Werden Tomatenpflanzen geköpft, stimmt oft das Verhältnis der Blätter zu den Früchten nicht mehr und die Früchte werden unzureichend mit Nährstoffen versorgt. Die Folge ist, dass die Früchte klein bleiben und nicht schmecken.

Haben Tomatenpflanzen hingegen genügend Blattwerk ausgebildet sorgen die Blätter dafür, dass die Früchte zu bester Qualität heranreifen. Ein allzu kräftiges Wachstum der Tomaten sollte nur mit normalem Ausgeizen und durch Beschränkung auf vier bis höchstens fünf Fruchtansätze gebremst werden.

Empfehlenswert ist es, die Pflanzen ab Mitte August nicht mehr zu gießen und zu düngen, somit sichert man die Reife der Früchte. Die Tomaten sollten erst abgeerntet werden, wenn sie vollständig ausgereift sind, nur dann hatten sie genügend Zeit ihr volles Aroma zu entfalten.