10.08.2013

Wusstet ihr, dass vor genau 132 Jahren in Paris die erste Internationale Elektrizitätsausstellung stattfand?

Am 10. August 1881 erstrahlten in der ersten Internationalen Elektrizitätsausstellung tausend Glühlampen (damalige Bezeichnung: „Edison-Leuchten“) gleichzeitig und machten die Nacht zum Tag. Eine Sensation!

Ob in der freien Natur, zu Hause und auch am Arbeitsplatz, Licht ist für die Pflanzen, Tiere und Menschen einfach unerlässlich. Da die Helligkeit des Tageslichts stark von geografischer Lage, Wetter, Jahres- oder Tageszeit abhängt, sollten Tageslicht und künstliche Beleuchtung im besten Fall einander ergänzen, also bedarfsgerecht die positiven Effekte des Tageslichts unterstützen.

Licht lässt uns leben und uns unsere Umwelt wahrnehmen, schafft Atmosphäre und wirkt sich positiv auf Seele und Körper aus.

Es gibt viele Beispiele wie Lichtintensität und Tageslänge die Pflanzen, Tiere und Menschen in ihrem Dasein beeinflussen. So beginnen Vögel bei bestimmter Lichtintensität zu singen und mit Zunahme an Tageslänge mit ihrem Nestausbau. Die meisten Pflanzen benötigen Licht zur Fotosynthese. Bekommen sie nicht ausreichend Licht sterben sie ab. Viele Pflanzen passen ihre Überlebensstrategie an Tag und Nacht an. Sie öffnen ihre Blüten mit dem ersten Sonnenlicht. Ihr Nektar wird dabei für Insekten erreichbar, die Pflanzen in diesem Verfahren bestäubt und ihr Fortbestand gesichert. Uns Menschen beeinflusst das Lichtungleichgewicht besonders in der Sommer- und Winterzeit in unseren chronobiologischen Rhythmen. Oftmals sind wir im Winter weniger fit, können uns nicht so gut konzentrieren oder reagieren langsamer. Zudem essen wir mehr, so dass Körpergewicht und Blutzuckerspiegel steigen. Darüber hinaus wirken sich die ungleichen Lichtverhältnisse der verschiedenen Jahreszeiten psychologisch auf uns aus und können u. a. zu Nervosität und Verstimmung führen.

Licht ist Leben! Künstliches Licht kann hierbei die natürlichen Rhythmen stabilisieren und einen alternativen Ausgleich schaffen.