Eiben geschnitten

Eiben sind mäßig wachsende, immergrüne Gehölze, deren Besonderheit darin liegt direkt vom Stamm her auszuschlagen (Stockausschlagvermögen) und eine maximale Dichtigkeit zu erreichen. Sie sind daher als Hecken oder Formgehölze hervorragend geeignet.

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Eiben geschnitten

Eiben sind sehr starke, robuste und frostbeständige Koniferen, die neben ihrer Langlebigkeit und ihrer Fähigkeit, immer wieder neu aus dem Stamm auszuschlagen noch zahllose weitere Eigenschaften besitzen, die sie zu einem der wertvollsten Gartengehölze macht. Dank ihres dichten Wuchses und ihres dunkelgrün, glänzenden Nadelkleides sind die immergrünen Pflanzen aus zahlreichen Ziergärten nicht mehr wegzudenken.

Vor allem als formale Sichtschutzhecken eignen sich die schnittverträglichen Eiben hervorragend und bilden als solche einen edel wirkenden Hintergrund für weitere, blühende Schönheiten.
Die wurzelnackten Eiben lassen sich ganzjährig schneiden und damit unkompliziert niedrig, mittelhoch bis hoch aber auch in unterschiedlichen Formen halten. Für Grundflächenumrandungen bieten sie einen ganzjährigen Sicht- und Windschutz und als Formgehölze in gemischten Rabatten oder in Kübeln ein dekoratives Zierelement.

Die beste Zeit für einen Rück- bzw. Formschnitt ist im Mai und Juni. Um braunen Schnittwunden vorzubeugen, lässt sich ein bewölkter Tag nutzen. Schneiden Sie in einer trockenen Periode, dann empfiehlt es sich den Boden und die Pflanzen nach dem Schnitt gut zu wässern.

Die Pflanzzeit für die immergrünen und pflegeleichten Eiben erstreckt sich von September bis einschließlich April eines Jahres. Nach der Anpflanzung ist es ratsam den Boden der Hecke für etwa einen Monat feucht zu halten.
Eibenpflanzen vertragen dunkle Standorte und sind auch mit nährstoffarmen Böden zufrieden. Als ausgesprochene Schattholzart wächst sie bevorzugt im Unterstand von Laub- und Nadelwäldern.

Eiben sind zweihäusig und präsentieren ihre männlichen und weiblichen Blüten von März bis April. Die männlichen Pflanzen tragen gelbe, katzenartige Blüten, die in den Achseln der Nadeln sitzen, die weiblichen Pflanzen weisen auffallend scharlachrote, becherartige Samenmäntel, umhüllt von nussähnlichen Samen, auf. 

Auf der nördlichen Halbkugel sind etwa acht bis zehn Arten der Eiben beheimatet.. In Mitteleuropa Bei gehört die Eibe zum natürlichen Waldbild. Zahlreiche Ortsbezeichnungen erinnern daran, dass sie früher weit verbreitet war. Heute sind wild wachsende Eiben sehr selten geworden und stehen in der Regel unter Naturschutz.
Von ihr stammen die vielen Gartenformen ab, die als Zier- oder Parkbäume gepflanzt und oft auch zu kunstvollen Skulpturen geschnitten und gezogen werden.

Das Eibenholz ist harzfrei, äußerst zäh, sehr elastisch und dabei schwer und dicht. Es wird vorwiegend zur Herstellung von Möbeln, Schnitzereien und Hausgeräten verwendet.