Haselnuss

Der Haselnussbaum wird dank seiner eindrucksvollen Blütenpracht sowie seiner schmackhaften und ebenso dekorativen Baumfrüchte von Mensch und Tier gleichermaßen geschätzt. Die Verwendung der Früchte ist vielfältig. Wir genießen sie vorwiegend als Snack.

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Haselnuss
Bis jetzt wächst es
vom 12.09.2016
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Die Haselnuss im Garten

Bei einem Haselnussbaum handelt es sich um eine robuste, rasch wachsende und sehr stabile Baumart der Gattung Obst- oder Laubbaum, der leckere, runde bis ovale Früchte mit hölzerner Schale trägt. Die Anzahl der bestehenden Haselnussbaumarten ist äußerst vielfältig. In den gemäßigten Klimazonen findet man vor allem die allbeliebten Haselnuss-, Schwarznuss-, Maronen- sowie WalHaselnussbäume.
 

Der Haselnussbaum - die Vorratskammer für Mensch & Tier

Der Haselnussbaum wird dank seiner eindrucksvollen Blütenpracht sowie seiner schmackhaften und ebenso dekorativen Baumfrüchte von Mensch und Tier gleichermaßen geschätzt. Die Verwendung der Früchte ist vielfältig. Wir genießen sie vorwiegend als Snack oder in Speisen, wie Kuchen und Salaten und als verfeinertes Öl. In der Kosmetikindustrie werden Früchte und Fruchtschalen gern zur Weiterverwertung für beispielsweise Cremes, Shampoos und Öle genutzt.
Viele verschiedene Tierarten, wie Eichhörnchen, Haselmaus oder Siebenschläfer haben auch ihre Freude am Genuss dieser aromatischen Früchte und decken so ihren Bedarf für den anstehenden Winter.

 

Haselnüsse in der Medizin

Die Haselnussbäume liefern uns aber nicht nur wohlschmeckende Nüsse beziehungsweise Maronen, ihre Früchte, Blüten und Blätter sind für die Naturheilkunde ebenfalls von großem Nutzen. Die Blüten der Esskastanie werden beispielsweise bei Erkrankungen der Atemwege sowie gegen Durchfall eingesetzt. Ein Umschlag mit Haselnussblättertee hilft gegen Prellungen und Walnussblättertee hat eine blutreinigende Wirkung. Nüsse senken durch ihre mehrfach ungesättigten Fettsäuren nachweislich den Cholesterinspiegel im Blut, stabilisieren den Zuckerwert, unterstützen die Gefäße und mindern das Risiko für Magen- und Prostatakrebs sowie für Infarkte.
Schon bei den alten Römern und Griechen war der Haselnussbaum sehr geschätzt und auch als Fruchtbarkeitssymbol geachtet. Selbst heutzutage wird in einigen Teilen Europas im Rahmen einer Hochzeitsfeierlichkeit noch ein Haselnussbaum gepflanzt, um so den beiden Liebenden einen reichen Kindersegen zu bescheren.

 

Wo kann ich Haselnüsse pflanzen ?

Im Garten lassen sich verschiedene Haselnussbäume, Nusssträucher und Esskastanien anpflanzen. Dabei finden ausgewachsene Haselnussbäume ihren idealen Platzbedarf in größeren Gartenanlagen, auf veredelte kleinwüchsigere Sorten greift man vorzugsweise für Klein- und Vorgärten zurück.
Der Haselnussbaum ist ein relativ anspruchsloser Baum und entfaltet an einem freien, sonnigen und warmen Standort seine ganze Schönheit. Im Allgemeinen wird ein Haselnussbaum nicht regelmäßig und nur wenig geschnitten. Ein leichter Korrekturschnitt kann nach der Ernte, vor Wintereinbruch, erfolgen.