Holunder

Der Holunder wird im Volksmund auch als Flieder, Holderbusch oder Holler bezeichnet. Gerne erinnert man sich daran, in der Kindheit bei den ersten Anzeichen einer Erkältung, einen vitaminreichen warmen Holunderbeersaft bekommen zu haben. In der Küche erfreut sich der Holunder zunehmend an Beliebtheit, z. B. zum zubereiten von süßen oder herzhaften Gerichten, zum Backen, zum Mus einkochen oder als typisch Norddeutsche „Fliederbeersuppe“.

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Holunder

In Mitteleuropa ist der Holunder heimisch und wächst bevorzugt in der Nähe von Häusern. Er wächst schnell und kann bis zu 7 Meter hoch und sehr buschig werden. Leicht warzig ist die Rinde des Holunders, der auch leicht einen strengen Geruch von sich gibt. Die Zweige sind hohl und enthalten weiches Mark. die Blätter sind unpaarig gefiedert. In Trugdolden blühen die großen weiß bis gelblichen Blüten zwischen Mai und Juli. Sie verströmen ihren unverkennbaren fruchtig-würzigen Holunder-Duft. Anfang Herbst reifen die Blüten zu kleinen schwarzen Beeren heran. Vorsicht: Roh sind die Beeren leicht giftig, sowie die Blätter, Zweige und Rinde.