Johannisbeeren


Rote Johannisbeeren

Diese Naschbeere darf in keinem Garten fehlen. Die kleinen roten Früchte schmecken, je nach Sorte, Süß-sauer bis erfrischend herb-säuerlich und lassen sich hervorragend vom Strauch in den Mund verzehren. Aber auch als Gelee, Sorbet, rote Grütze oder nur leicht gezuckert, die Vielfalt dieser Beere ist unerschöpflich. Übrigens stammt ihr Name von Johannis dem Täufer, der am 24. Juni Geburtstag hatte und, der Legende nach, an diesem Tag die ersten Johannissbeeren reif werden.

Schwarze Johannisbeeren

Die schwarze Johannisbeere ist so prall gefüllt mit Vitaminen, dass sie zu den gesündesten Früchten gehört, die die Natur zu bieten hat. Wegen ihrem herben Geschmack wird die schwarze Johannisbeere gerne mit roten Johannisbeeren gemischt, und zu Gelee, rote Grütze oder Marmelade verarbeitet. Sehr lecker und Vitaminreich ist der schwarze Johannisbeernektar und auch als Likör angesetzt ist die schwarze Johannisbeere sehr beliebt. Johannisbeeren zählen zu den bekanntesten und beliebtesten Beerensträuchern, die man in Hausgärten finden kann. Kein Wunder, verbinden sie doch absolute Robustheit mit köstlichem, gesundem Obst.

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Johannisbeeren im Garten

Die Johannisbeeren (Ribes), sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae). Einige Sorten werden als Beerenobst, andere als Zierpflanzen genutzt. Sie erreichen in der Regel Wuchshöhen von 1 bis 2 Meter und sind sowohl als stachelfreie wie auch stachelbewehrte Dickichte bewehrt. Ihre Blütezeit erstreckt sich von April bis Mai und ihre Früchte reifen im Juli bis August heran.

Wer hätte gedacht, dass die Johannisbeere gleich nach der Erdbeere in unseren Breiten die beliebteste Sommerfrucht ist. Diese Ehre kommt sowohl der Roten, Weißen als auch der Schwarzen Johannisbeere zu, denn wenn auch ungleich im Aroma, so sind sie doch gleichermaßen wohlschmeckend und gesund. Mit ihrem enormen Anteil an Eiweiß und Kohlenhydraten sowie Kalium, Kalzium und Eisen aber auch Vitamin B und C sind sie wahre Vitaminbomben und in ihren Verwendungsmöglichkeiten ausgesprochen vielseitig. Sie eignen sich ideal für Obstspeisen, Marmeladen, Gelee, Müsli, Kuchen, Aufläufe sowie Eis und Saftkompositionen. Zur längeren Aufbewahrung kann man die Johannisbeeren auch gut Einfrieren.

Johannisbeeren sind besonders wertvolle und dennoch recht anspruchslose Obstgehölze, die wenig Pflege bedürfen, aber alljährlich große Mengen an gesunden Fruchtrauben schenken. Wichtig ist lediglich ein regelmäßiger Rückschnitt, denn überalterte und zu dicht stehende Zweige tragen minder.

Für die Pflanzung verlangen sie nur einen humusreichen Boden. Ist der Boden erst einmal frostfrei, sollte man die Gelegenheit beim Schopf packen und schnellstmöglich diese Zier- und Nutzgehölze anpflanzen. Je früher dies geschieht und je länger es noch bis zum Austrieb dauert, desto besser wachsen diese Pflanzen an und treiben kräftiger aus.

Der Name Johannisbeere ist abgeleitet vom Johannistag (24. Juni), da um diese Zeit die ersten Sorten reif werden. Umgangssprachlich trägt sie vielerorts unterschiedliche Namen wie beispielsweise in Norddeutschland Ahlbeere, in Schwaben Träuble, in der Pfalz Kanstraube, in der Schweiz Meertrübeli genannt und in Österreich sowie Altbayern Ribiseln (ursprünglich vom lateinischen Wort ribes abgeleitet).