Kiwi

Die Kiwi gehört zu den verführerischen, exotischen Kletterpflanzen, die mit ihren betörenden, süßlichen Düften, unzähligen, zartweißen Blüten und vielen, vitaminreichen Früchten aufwartet.

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Die Kiwipflanze (Chinesische Stachelbeere)

Die Kiwipflanze stammt ursprünglich aus Südchina und wurde um 1900 in Europa, USA und Neuseeland eingeführt. Es handelt sich um eine schlingende Beerenobstpflanze, deren Früchte als Kiwis bekannt sind.

Sie gehört zu den verführerischen, exotischen Kletterpflanzen, die nicht nur ein herausragendes Dekor für Pergolen, Hauswände, Lauben und Terrassen sind, sondern ebenso mit ihren betörenden, süßlichen Düften, unzähligen, zartweißen Blüten und vielen, vitaminreichen Früchten aufwartet.
Kiwis können selbstbefruchtend oder zweihäusig sein. Zweihäusige Kiwipflanzen benötigen zum Befruchten noch eine männliche Pflanze, wobei ausschließlich die weibliche Kiwi diese prächtigen Früchte bildet.
Ihre Blütezeit hat die Kiwipflanze, je nach Witterungsverlauf und Art, Ende Mai bis Anfang Juni. Sie ist folglich nicht durch Spätfröste gefährdet. Die Blüten erscheinen in cremweißen Scheindolden und können bestäubt, 2 bis 8 Zentimeter große Früchte heranreifen lassen.
Ende Oktober bis Mitte November können ihre fein aromatisierten, vitaminreichen Früchte geerntet und verköstigt werden. Die äußere Fruchtschale ist eher samtig bis pelzig, während das Fruchtfleisch meist grün und saftig-süß ist. Ihr ausgewogenes Zucker-Säure-Verhältnis bildet bei diesen delikaten Früchten die Basis für das vorzügliche Aroma. Zudem sind Kiwis reich an Vitaminen und ebenso Enzymen, die verdauungsdienlich sind. Die Kiwifrüchte eignen sich hervorragend für den Frischverzehr, zum Backen sowie für Obstsalate und Konfitüre.
Der Standort für Kiwipflanzen sollte sonnig, feucht und leicht geschützt gewählt sein. Sie zählen zu den wüchsigen Schlingpflanzen, die gut winterfest sind.