Mispeln

Das verführerische Aroma der Mispelfrüchte bietet ein wohltuendes Genusserlebnis, dass aufgrund reichhaltiger Verwertungsmöglichkeiten viele Gaumenfreuden offenbart.

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Mispeln

Das verführerische Aroma der Mispelfrüchte bietet ein wohltuendes Genusserlebnis, dass aufgrund reichhaltiger Verwertungsmöglichkeiten viele Gaumenfreuden offenbart.
Die Mispeln (Mespilus) sind eine Pflanzengattung der Kernobstgewächse (Pyrinae) in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie sind sommergrüne Bäume bzw. aufrechte Sträucher, die teilweise Dornen tragen. Ihr dunkelgrünes Blattwerk ist mit bis zu 15 Zentimetern Länge auffallend groß und setzt in Kombination mit dem in Mai / Juni erscheinenden Blütenschmuck leuchtende Farbakzente.
Die reichlich enthaltenen, aber mild schmeckenden Fruchtsäuren der Mispelfrucht erfrischen und vertreiben die Frühjahrsmüdigkeit. Der hohe Kalium-Gehalt reguliert den Wasser-Haushalt und hilft beim Entschlacken. Karotene und Phenole unterstützen den Körper bei der Tumorabwehr.
Das anfängliche Gebiet der Verbreitung der Frucht ist nicht bekannt, es wird aber angenommen, dass die Mispeln in Asien ihren Ursprung haben und schon von den Kulturvölkern Kleinasiens und Persiens angebaut wurden. Von dort aus verbreiteten sie sich nach Süd- und Westeuropa und wurden überwiegend in Klöstern angepflanzt. In Europa waren es primär die alten Römer und Griechen, die  die Mispeln kultivierten und verbreiteten.
Heute gelten Mispeln als stark gefährdet und die Reliktvorkommen müssen besonders geschützt werden. Ihr Ansehen ist in ihren Erzeugerländern, wie Japan, Spanien, Südfrankreich, Italien, Griechenland und Holland deutlich größer und  wird dort auch auf den lokalen Märkten gehandelt.

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