Nektarinen

Nektarinen sind aufgrund ihres saftig, aromatischen Fruchtfleischs und dem leicht weinartigen säuerlichen Geschmacks für alle Obstfans ein echter Gaumenschmaus. Sie sind ein feines Tafelobst und auch als Zwischenmahlzeit gut geeignet.

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Nektarinen werden seit dem 17. Jahrhundert kultiviert

Die Obstsorte Nektarine wurde bereits im 17. Jahrhundert in China, Persien und Griechenland kultiviert. In den letzten Jahrzehnten wuchs der Bekanntheitsgrad der Nektarinen auch in Europa und Amerika. Botaniker halten die Nektarine für eine Unterart des Pfirsichs. Sie haben im Gegensatz zu den pelzigen Pfirsichen eine glatte, unbehaarte Schale, ein festeres Fruchtfleisch und sind in der Regel gut steinlösend.

Nektarinen sind Rosengewächse

Nektarinenbäume stammen aus der Familie der Rosengewächse und sind etwas robuster als andere exotische Obstbäume. An einem sonnigen, geschützten Standort und bei entsprechender Pflegeanleitung können sie eine imposante Höhe von bis zu 6 Metern erreichen und uns mit ihren unsagbar schönen, weisrosa leuchtenden Blüten erfreuen. Nektarinen werden geerntet, wenn sie einen gelb-organenen bis roten Farbenton erlangt haben. Sie reifen relativ schnell nach und werden aus diesem Grund im harten Zustand gepflügt.

Der pure Gaumenschmaus

Nektarinen sind aufgrund ihres saftig, aromatischen Fruchtfleischs und dem leicht weinartigen säuerlichen Geschmacks für alle Obstfans ein echter Gaumenschmaus. Sie sind ein feines Tafelobst und auch als Zwischenmahlzeit gut geeignet. Sie schmecken überaus delikat in Obstsalaten, zu Quark, als Konfitüre und Saft, mit Sahne oder Eis sowie auf Kuchen und Torten. Ihr festes Fruchtfleisch eignet sich aber ebenso gut zum Verzieren.
Wie bei den Pfirsichen haben auch die Nektarinen eine große Sortenvielfalt. Ähnlich verhält es sich mit dem Aroma und den Inhaltsstoffen. Einige haben einen süßen, andere eher einen säuerlich pikanten Geschmack.

Die Farbenpracht der Nektarinen gibt wieder, dass sowohl Schale als auch Fruchtfleisch viele Pflanzenfarbstoffe (Karotine, Xantophylle) enthalten. Sie schützen die Frucht vor Pilzen, Bakterien und massiver Lichteinwirkung. Ähnlich verhält es sich, wenn diese Farbstoffe in den menschlichen Körper gelangen. Sie verrichten ihre Aufgabe auch dort weiter und wehren beispielsweise die sogenannten freien Radikale ab. Zudem sind Nektarinen ein natürlicher Lieferant von Vitamin C.

Nektarinen stärken die Abwehrkräfte

Die Inhaltsstoffe unterstützen die Zellabwehrkräfte, Niazin in Verbindung mit Zink, Selen und Magnesium verbessern die Laune und wirken gegen Nervosität sowie Unruhe. Das ist auch der Grund für die Zuordnung zum typischen Antistress-Obst. Nektarinen wirken überdies entwässernd, leicht abführend und stärken das Bindegewebe.
In den ölhaltigen Samen der Nektarinen sind all die wertvollen Inhaltsstoffe in noch konzentrierter Form enthalten. Die Kosmetikindustrie verwendet diese Samen daher gern zur Herstellung von Cremes, Ölen, Duschbädern, Shampoos und auch Parfüms.