Pflaumen

Einige Plaumensorten sind selbstfruchtend, andere nur teilweise und viele benötigen einen benachbarten Pollenspender.Pflaumen gehören mit zu den ältesten Kulturobstsorten.

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Pflaume The Czar
Pflanze war sehr gut verpackt und wächst schön an. freue mich auf die erste ernte
vom 05.03.2015
Pflaume Ontario
es wurden gute frische Pflanzen geliefert, Höhe wie angegeben, Preis-Leistung OK
vom 05.03.2015
Pflaume Ontario
es wurden gute frische Pflanzen geliefert, Höhe wie angegeben, Preis-Leistung OK
vom 05.03.2015
Pflaumen 4.0/ 5 bei 3 Bewertungen

Pflaumenbäume passen auch in den kleinsten Garten

Der Plaumenbaum ist eine Pflanzengattung der Kernobstgewächse (Pyrinae) aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Er erfreut nicht nur durch seine im Frühjahr schneeweiß leuchtende und teils duftende Blütenpracht sondern schenkt uns bei guter Pflege auch viele schmackhafte Früchte. Diese zumeist wuchsfreudigen und fruchtbaren Obstgehölze finden sich heutzutage in vielen kleinen und großen Gartenanlagen sowie auf Wiesen und an Straßenpfaden wieder. Es sind sehr dankbare, recht robuste und zudem auch noch pflegeleichte Bäume.
 

Die richtige Pflaume für den eigenen Garten finden

Bei der Größe des Obstbaumes kommt es auf die ganz eigenen Bedürfnisse und Standortmöglichkeiten an. Erhältlich sind sie als hochstämmiges, halbstämmiges bis viertelstämmiges Obstgehölz und ebenso als schwachwüchsiges Buschobst. Für den heimischen Garten bieten sich im Allgemeinen kleine bis mittlere Grundformen an.
Gepflanzt werden Pflaumenbäume zwischen Spätherbst und Frühjahresbeginn. Die Ernte der saftigen, meist süß-sauren, äußerst delikat schmeckenden Früchte erfolgt ab dem späten Hochsommer bis in den Herbst hinein. Die Gestalt der Früchte variiert, je nach Sorte, in ihrer Größe, Form und Farbgebung.
 

Pflaumen haben eine großen Familie

Die Pflaume (lat. „Prunus domestica“) ist ein Steinobst, das sich weltweit großer Beliebtheit erfreut. Zu ihrer Familie gehören die Mirabellen, Renekloden und Zwetschgen. Der Name 'Pflaume' entstand durch Lautverschiebungen aus den Bezeichnungen andere Länder, z.B. englisch 'plum', italienisch 'prugna', französisch 'prune' und niederländisch 'pruim'. Alle Vertreter der Pflaume eignen sich hervorragend zum Rohverzehr und lassen sich ebenso gut einfrieren und einkochen. Sie sind als Mus und Konfitüre, als Kompott und Suppe sowie als Kuchenbeilage eine unsagbar vielseitig einsetzbare Gaumenfreude.
Pflaumen enthalten geringfügig Eiweiß und Fett, Carotin, Vitamine B1, B2, C, dazu ausgiebig Eisen, Kupfer und Zink und eine ideale knochenstärkende Verbindung von Kalzium und Phosphor. Ihre Pflanzenfarbstoffe (Anthozyane) erweisen sich als vielseitige Beschützer gegen Abwehrschwäche und Infektionen, Entzündungen, Thrombosen, Verdauungsprobleme und mutmaßlich auch gegen die Entwicklung von Krebserkrankungen.
 

Viele Pflaumen brauchen keinen Befruchter

Einige Plaumensorten sind selbstfruchtend, andere nur teilweise und viele benötigen einen benachbarten Pollenspender. Mit einem kleinen Garten ist man wegen des Platzbedarfs auf selbstbefruchtende Sorten oder auf andere Obstgehölze aus der Nachbarschaft angewiesen. Der Pflaumenbaum schätzt einen sonnigen und windgeschützten Standort und nach Bedarf einen jährlichen Rückschnitt im Frühjahr.
Pflaumen gehören mit zu den ältesten Kulturobstsorten. Funde bei Pfahlbauten deuten darauf hin, dass sie bereits in der Jungsteinzeit verköstigt wurden. Angenommen wird, dass die Pflaume aus dem nördlichen Kaukasus oder dem Altaigebiet in Sibirien stammt, denn hier gibt es noch heute zahlreiche Wildpflanzen. Kreuzfahrer brachten sie von Damaskus nach Italien und Griechenland und die Römer anschließend nach Deutschland und Frankreich. Aktuell werden die allseits beliebten Pflaumen in vielen Ländern angebaut und gezüchtet und dabei häufig mit fremden Früchten und denen aus der eigenen Familie gekreuzt.