Sauerkirschen

Wie heißt es doch so schön: „Sauer macht lustig“, da kann man bei diesen vitaminreichen Früchten nur zustimmen. Für einige sind sie zum puren verzehren zu sauer, aber als Marmelade, in roter Grütze oder als Kuchenbelag sind die sauren Kirschen sehr begehrt. Die Sauerkirsche erfreut nicht nur durch ihre überragende Blütenpracht im Frühjahr und ihr farbenreiches Laub im Herbst, sondern sie schenkt uns unter günstigen Bedingungen auch reichlich schmackhaftes und gesundes Kernobst.

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Bewertungen

Sauerkirsche Lotkirsche Schattenmorelle 100-140 cm im Topf
ware wurde pünktlich geliefert und im guten zustand,bin sehr zufrieden. weiter so!
vom 16.11.2011
Sauerkirsche Lotkirsche Schattenmorelle 100-140 cm im Topf
Ware wurde termingerecht geliefert. Am nächsten Tag kam nochmal eine falsche Lieferung. wurde aber wieder umgehend abgeholt
vom 09.11.2011
Sauerkirsche Lotkirsche Schattenmorelle 100-140 cm im Topf
Verpackung ausgezeichnet ! Pflanzenqualität sehr gut ! Einwandfrei angewachsen.Treibt sehr schön !!
vom 28.08.2010
Sauerkirschen 4.0/ 5 bei 3 Bewertungen

Sauerkirschen

Die Sauerkirsche (Prunus cerasus) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie ist nicht nur Wegbegleiter über Jahrzehnte und bietet einen idyllischen Rückzugsort für Mensch und Tier, sondern dient mit ihrem alljährlich wiederkehrenden Laub-, Blüten- und Fruchtschmuck ebenso als großartiger Schattenspender und charakteristische Gartenzierde.

Heutzutage ist eine Haltung von Sauerkirschen fast überall möglich. So vermag man diese nutzbringenden Obstbäume, nach Bedarf in großen Gärten anzupflanzen, kann sie aber auch auf Balkonen oder in Kleingärten als Säulen- bzw. Strauchobst halten. Sie wachsen unterschiedlich geprägt, als kleinkroniger, üppig blühender Strauch oder Baum heran und erlangen im Allgemeinen  Wuchshöhen von 2 bis 5 Meter.

Mit einem alljährlich berauschenden Blütenfest in romantischen, reinweiß bis rosarot erscheinenden Blütenträumen, eröffnen die Sauerkirsche im April/Mai die stets so ersehnte Frühlings-Ouvertüre. In verschwenderischer Blütenfülle verwandeln sie Garten- und Parkanlagen in ein Paradies aus eindrucksvollen Blütenbällen und je nach Sorte, mit  märchenhaften ausgeschmückten Blütenteppichen. Kirschblüten sind nicht nur bei uns beliebt auch in Japan haben sie aufgrund ihrer verführerischen Blütenpracht und oft sehr malerischen Gestalt der Gehölze viele Liebhaber.

Direkt nach der Blütezeit reifen die köstlichen und ebenso gesunden Sauerkirschen heran. Sie können in ihrer Frische und zumeist vitaminreichen Geschmacksintensität nicht nur bedenkenlos verzehrt und genossen werden, sie schmecken vom Baum oder Strauch gepflückt und gleich in den Mund gesteckt, auch immer noch am besten. Doch auch ein Obstkuchen nach Omas Art oder Sauerkirschen als Kompott, Marmelade und Gelee verarbeitet, geben uns die Möglichkeit sie das ganze Jahr über in unterschiedlichster Variation zu genießen.

Die Früchte der Sauerkirsche werden in ihrer Wirkung, das gesundheitliche Potential, noch immer sehr unterschätzt. Sie bestehen im Wesentlichen aus Wasser, Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen, Ballaststoffen, Säuren und Alkohol. Ihr wertvollste Besitz für die Gesundheit des Menschen sind allerdings die sekundären Inhaltsstoffe, die Phenole (ihre bedeutendste Gruppe darunter die Flavonoide).
In der Naturmedizin werden die wertvollen Wirkstoffe der Sauerkirsche bereits als Mittel gegen Parodontose und Arthritis genutzt. Man sagt zudem, dass ein regelmäßiger Verzehr der Kirschen nicht nur das allgemeine Wohlbefinden unterstützt, sondern auch das Risiko verschiedene Krebsarten und Herzerkrankungen vermindert, den Harnsäurespiegel senkt und vor Gicht schützt. Außerdem sollen die in den Kirschen enthaltenen Stoffe für eine schöne Haut sorgen und Entzündungen hemmen.

Um diesen recht anspruchslosen Obstgehölzen ihre Schönheit zu erhalten und ihrem alljährlichen Charme zu erliegen, ist ein regelmäßiger Rückschnitt nicht notwendig. Sofern erforderlich, sollte lediglich ein Auslichtungsschnitt (direkt nach der Blütezeit) erfolgen, so dass die Krone ihre natürliche Wuchsform behält, der Wundverschluss noch im gleichen Jahr beginnen kann und sich in der ausgelichteten Krone noch Blütenknospen entwickeln.

Zudem sind sonnige und warme Lagen empfehlenswert, da nasskalte Standorte das Wachstum und die Blühfreude mindern können. Sie wächst bevorzugt auf lockeren, leichten, nährstoff- und basenreichen, sandigen Lehmböden.