Stachelbeeren

Von ungereift sauer bis ausgereift herrlich süß, von Kompott bis Konfitüre oder vom Kuchen bis Dessert, wegen ihrer vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten zählen die Stachelbeeren zu den beliebtesten Beerensorten. Durch ihre von grün bis rot reichende Farbvielfalt, ihrem herben Aroma und ihrer Größe heben sich die leckeren Früchtchen von anderen Beeren ab. Die Stachelbeere überzeugt nicht nur durch ihr köstliches, sehr fruchtiges Aroma, sondern auch in ihrer besonders hübsch anzusehenden Farbvielfalt. Zudem ist sie sehr gesund, kalorienarm und vielseitig verwertbar.

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Bewertungen

stachelbeere Hinnonmäki rot
Gute Qualität der Ware und guter Service. Bin sehr zufrieden.
vom 05.03.2015
Stachelbeeren 4.0/ 5 bei 1 Bewertungen

Stachelbeeren

Stachelbeeren sind seit jeher sehr beliebt und können als Strauch, Hecke oder als Hochstämmchen gezogen werden. Im Frühjahr tragen sie grünliche bis rötliche Blüten, aus denen dann zwischen Juni und August wohlschmeckende Fruchtbeeren heranwachsen. Die Beerenfrüchte präsentieren sich je nach Sorte in ovaler bis kugeliger Form und im grün über gelb bis purpurroten Farbglanz.
Neben dem ausgezeichneten Geschmack sind Stachelbeeren auch äußerst gesund und in ihrer Geschmacksrichtung von süßlich bis säuerlich erhältlich.

Stachelbeeren gehören zu den süßesten und auch größten Beerenobstsorten. Die reifen, fruchtigen Beeren sind ein begehrtes Nasch- und universelles Verwertungsobst. Die Früchte werden nicht nur roh gern verzehrt, sondern ebenso als Kompott, Kuchenbelag oder zur Marmeladenherstellung und Hausweinveredelung verwendet. Stachelbeeren vertragen sich auch hervorragend mit anderen Obstsorten und werden daher häufig in Kombination als köstliche Fruchtgrütze genossen.

Stachelbeeren sind äußerst gesund, denn sie enthalten eine Vielzahl an Nährstoffen, wie Vitamin C, Vitamin B1, Eisen, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Silicium und andere Mineralstoffe sowie Gerbstoffe und Fruchtsäuren.

Obwohl die Beeren mit zunehmendem Reifegrad immer süßer werden und von allen heimischen Beeren den höchsten Zuckergehalt haben, vergreifen sich die meisten Vögel an ihnen im Garten glücklicherweise nur selten. Die Sträucher sind in Ihrem Garten absolut winterhart und oftmals durch ihre Bedornung auch gut vor Räubern geschützt. In der Natur hingegen bieten sie Nahrung für etwa 14 Vogelarten.

Stachelbeeren gehören zu den anspruchslosesten Obstgehölzen. Ohne großen Pflegeaufwand bringen sie meist eine reiche Ernte, sofern überalterte und zu dicht stehende Zweige alljährlich und unmittelbar nach der Ernte herausgeschnitten werden. Der Stauch sollte stets aus circa 10 Trieben bestehen, wobei grundsätzlich junge Triebe zu bevorzugen sind.

Der Boden sollte für Stachelbeeren nährstoffreich und humos sein, ihr Standort eher hell bis sonnig. Hierbei sei jedoch zu berücksichtigen, dass ein Standort in praller Sonne den Stachelbeeren schaden tut und sie verbrennen kann. Ideal ist daher ein Standort, der im Verlauf des Tages mal Sonne und mal Schatten bietet. So erhalten Sie schon bei geringem Pflegeaufwand eine reiche Ernte süßer Früchte.

Durch die leichte Verwilderung und die schwierige Unterscheidung verwilderter Formen von der echten Wildpflanze ist die detaillierte, ursprüngliche Verbreitung nicht mehr feststellbar.
Verbreitet ist sie in fast ganz Europa, wächst außerdem in Nordafrika, dem Kaukasus, Kleinasien und dem Himalaya.
Stachelbeeren werden etwa seit dem 16. Jahrhundert als Beerenobst angebaut. Zur Herauszüchtung der Gartenformen wurden teilweise weitere Arten eingekreuzt.