Williamsianum-Rhododendron

Diese veredelten Ziersträucher bestechen hauptsächlich durch ihre farbintensive und opulente Blütenpracht, welche sich überwiegend ab Mai bewundern lässt und ein optisches Highlight nach der so tristen Winterzeit bietet.

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Williamsianum-Rhododendron

Die immergrüne Williams.-Rhododendren gewinnen aufgrund ihrer ganzjährig frischgrünen Belaubung, ihrer Artenvielfalt und insbesondere wegen ihrer farbenprächtigen, reichhaltigen und teils duftenden Blütenfülle an immer größerer Beliebtheit.

Sie zeichnen sich durch einen dichten, regelmäßig halbkugeligen Wuchs, eine im Austrieb oft intensiv bronzefarbene Belaubung und durch glockenförmige, romantisch überhängende Blüten aus. Bei den Blütenfarben der Hybriden dominieren Rosa-Töne. Die Farbvielfalt bietet, wenn auch in geringerer Anzahl, einen roten bis cremegelben Blütenauftritt.

Die Züchtung mit Rh. williamsianum begann ab 1920 in England und setze sich später auch in Holland und Deutschland durch. Mittels der Kreuzungen mit großblumigen Rhododendron-Hybriden sind neben hoch wachsenden Sorten auch solche mit einem niedrigen, kompakten Wuchs entstanden, die ebenso gut für kleine Gärten und Kübelpflanzungen geeignet sind.
Die Pflanzenhöhe dieser mäßigwüchsigen Sorten beträgt im Allgemeinen 1 bis 2 Meter. Sie 
eignen sich hervorragend in Solitär - Gruppenstellung, verlangen allerdings durch die frühe Blühphase einen Windschutz, der sie gegebenenfalls auch vor Spätfrösten schützt.

Diese Züchtungen sind äußerst widerstandsfähig und winterhart. Ihre Ansprüche an Bodenverhältnisse und Standorte sind relativ tolerant, so dass sie sich auch an weniger günstige Böden anpassen. Vorzugsweise sollte Ihr Standort halbschattig gewählt sein und ausreichend Bodenfeuchte aufweisen.