Yakushimanum Rhododendron
Knapphill Azalee
Rhododendron Hybride
Rhododendron Wildart

Was muss ich bei der Pflanzung von Rhododendren und Azaleen beachten?

Der Standort ist bei der Wahl der Pflanze sehr wichtig. Alle Angaben wie z.B Lichtverhältnisse und Bodenart finden Sie bei der jeweiligen Pflanzenbeschreibung der Rhododendren und Azaleen auf unserer Website.

Der Zeitpunkt

Hierbei ist entscheidend, ob es sich um Ballenware oder Gehölze im Topf handelt. Die Ballenware kann nur im Frühjahr (je nach Witterung von Ende Februar bis Mitte Mai) und im Herbst (Ende September bis Mitte Dezember).
 
Die Topfware kann bis auf den Winter das ganze Jahr über gesetzt werden. Sollten Sie die Pflanzen nicht sofort einsetzen können, werden die Rhododendren an einem schattigen, kühlen Ort aufbewahrt. Der Ballen sollte dabei in ein feuchtes Tuch eingeschlagen werden. Die Topfware gut feucht gehalten werden. Bei Frost werden die Töpfe mit Stroh, Tannenzweigen oder Ähnlichem umwickelt.

Der Boden

Der Boden darf nicht verdichtet, sollte kalkfrei, sauer (mit einem pH-Wert von 4,5 bis maximal 6) und locker sein. Die Erde trocken bis feucht (nicht nass!). Ist schwerer, lehmiger Boden vorhanden, sollten Sie die Aushuberde nicht unverbessert wiederverwenden. Bei ungeeignetem Boden hilft die Zugabe von Pflanzerde oder ein kompletter Austausch mit dieser.

Das Pflanzloch

Das Pflanzloch sollte etwa doppelt so tief und breit ausgehoben werden wie der Pflanzenballen ist. Wenn Sie mehrere Pflanzen nebeneinander setzen möchten wie bei einer Hecke sollten Sie einen Pflanzgraben ausheben. Dieser sollte etwa zweimal so breit und ebenso tief sein, wie der Pflanzenballen. Zusätzlich sollten Sie noch beachten, dass die Erde gut aufgelockert und frei von Wurzelresten und Steinen ist. Die Erde sollte nicht zu sandig, lehmig oder steinig sein. Gegebenenfalls mit Mutterboden oder Pflanzerde vermischen.
Nicht mit Blumenerde mischen, da diese viel zu weich ist für die Pflanzen und diese dann schnell umfallen und nicht genug halt haben zum Anwachsen.

Das Einpflanzen

Die Pflanze muss in der richtigen Tiefe in das Erdreich kommen, d.h. zunächst das Pflanzloch mit verbesserter Erde (Rhododendren- oder Moorbeeterde) auffüllen, bis die richtige Pflanzhöhe erreicht ist. Die vorbereiteten Pflanzen (vorher den Ballen circa zehn Minuten in Wasser tauchen) in das Loch stellen. Die Pflanze soll jetzt so hoch/tief stehen, wie sie in der Baumschule gewachsen war (am Wurzelhals gut zu erkennen). Das Loch etwa 5 cm über die Höhe des Pflanzloches hinaus auffüllen.
Nun um die Pflanze herum vorsichtig festtreten und einen Gießrand (sehr wichtig!) formen. Die Pflanze gut einschlämmen.

Gießen

Die Gießmulde sollte direkt nach der Pflanzung zweimal ganz gefüllt werden. Bei schwerem, lehmigen Boden versickert das Wasser nur langsam, deshalb nach ein paar Stunden nochmals gießen. In den nächsten Tagen immer wieder gut wässern, eventuell den Gießrand erneuern. Auch bei Regen gießen, damit genug Wasser an die Wurzeln gelangen kann.